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Dentalpraxis am Rathaus, Hamburg

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Dentalpraxis am Rathaus, Hamburg

Sprechzeiten

Mo - Do08:00 – 13:00 Uhr | 14:00 - 18:00 Uhr
Fr08:00 – 13:00 Uhr

Die Dentalpraxis am Rathaus, als European CMD Centre, ist DIE Adresse für CMD Behandlung in Hamburg und mit einem ganzheitlichen medizinischen Ansatz auf die Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) spezialisiert. Es uns besonders wichtig auch interdisziplinär gut vernetzt zu sein und die Kompetenz und Erfahrung von den besten Spezialisten zum Wohle der Menschen die zu uns kommen einzusetzen.

“Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Tinnitus sowie viele neurologische Störungen haben ihren Ursprung häufig in Fehlfunktionen der Kiefergelenke, z.B. einem falschen Biss. Man nennt dieses Krankheitsbild „Craniomandibuläre Dysfunktion“ (Cranium = Schädel * Mandibula = Unterkiefer * Dysfunktion = Fehlfunktion). Kurz: CMD.

Wir sorgen mit einer individuell auf Dich zugeschnittenen Therapie, auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten, für die Wiederherstellung einer korrekten Bissstellung. Das Ziel: Endlich wieder schmerzfrei!

Du spürst den Unterschied und Du siehst ihn – SOFORT!

In Zusammenarbeit mit Prof. Domenico Gurzi, der regelmäßig bei uns in der Dentalpraxis am Rathaus vor Ort ist, können wir Dir anhand professioneller Bewegungsanalysen zeigen, welche Auswirkungen die Fehlstellung der Kiefer auf die gesamte Körperhaltung haben und wie eine individuell angefertigte Schiene die Fehlstellungen des gesamten Bewegungsapparates positiv beeinflusst. Schmerzsymptome, die Du bisher nicht mit einer Fehlstellung Deiner Kiefer in Zusammenhang gebracht hast, werden in der Regel sofort spürbar reduziert.

Wir verfolgen in unserer Behandlung zugleich wissenschaftliche, wie auch praktische Ansätze, um bestmögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen. So können wir durch den Einsatz innovativer digitaler Medizintechnik unseren Therapieansatz optimal begleiten und unseren Patientinnen und Patienten auf eindrucksvolle Weise die Ursachen, Wirkungen und Behandlungserfolge im Rahmen der CMD-Behandlung visualisieren und somit besser verständlich machen. 

Anders als bei herkömmlichen Therapieansätzen, die oftmals lediglich die Symptome mehr oder weniger erfolgreich unterdrücken, setzen wir bei den Ursachen an!

Denn nicht selten haben Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen ihre Ursache nicht dort wo sie auftreten, sondern ganz woanders, zum Beispiel in Fehlstellungen der Kiefergelenke oder der Füße.

Und genau hier setzen wir an: Mit einer individuellen und ganzheitlichen Analyse des gesamten Bewegungsapparates, finden wir die Ursachen Deiner Schmerzen und zeigen sie Dir verständlich auf. Damit schaffen wir eine optimale und individuelle Therapiegrundlage für Deine Behandlung.

European CMD Centre

Dr. med. Dent. Hamide Farshi, M.D.Sc.: „Als Spezialistin für die Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), freut es mich sehr das ich zum Beispiel durch unsere Kooperation mit dem Institut für Bewegungswissenschaften- Sportmedizin und Gesundheit die Behandlung von CMD-Patienten auf ein völlig neues Level heben und dadurch noch gezielter und effektiver helfen kann.

Die Kiefergelenke sind ein Teil des menschlichen Organismus und Bewegungsapparates und übernehmen in diesem Zusammenhang eine „Lenkungsfunktion“. Gemeinsam mit Herrn Professor Domenico Gurzi ist es uns möglich, diese Zusammenhänge zu visualisieren und darauf aufbauend noch gezielter zu behandeln.“

Therapie

Grundgedanke bei der Behandlung von CMD ist eine schonende und reversible Vorgehensweise. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Therapiekonzepte je nach Schweregrad eingesetzt und individuell auf den Patienten abgestimmt.

  1. Eine Aufklärung des Patienten über die Krankheitszusammenhänge und eine korrekte Diagnosestellung ist der erste und wichtigste Schritt für eine positive Beeinflussung des Krankheitsgeschehens. Kiefergelenkknacken führte im Untersuchungszeitraum nach einer Studie mit 454 Patienten nicht zu Schmerzen im Kiefergelenk.
  2. Hinweise zur Selbstbehandlung, wie weiche Nahrung, Dehnübungen, Wärme- oder Kälteanwendungen, Entspannungsübungen oder Stressmanagement, können helfen.
  3. Eine Okklusionsschiene (Aufbissbehelf) wird vom Zahnarzt häufig eingesetzt und kann zu einer Entspannung der Kau- und Kopfmuskulatur sowie zu einer Entlastung der Kiefergelenke führen. Allerdings ist der Nutzen der Okklusionsschiene bei einer CMD-Behandlung wissenschaftlich nicht belegt. Je nach Studie wird die Wirksamkeit belegt oder widerlegt.
  4. Manchmal sind schmerzlindernde, entzündungshemmende, muskelrelaxierende oder schlaffördernde Medikamente notwendig, um einer Chronifizierung des Schmerzgeschehens Einhalt zu gebieten und die Lebensqualität zu verbessern.
  5. Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) kann durch eine Entspannung der Muskulatur und eine Reduktion der Schmerzen helfen.
  6. Es wird diskutiert, ob Triggerpunkt-Infiltrationen der Muskulatur mit verschiedenen Substanzen sinnvoll sind und dauerhaft Linderung bringen können.
  7. Umfangreiche Zahnsanierungen, kieferorthopädische oder chirurgische Maßnahmen sollten nur unter strengster Indikationsstellung Anwendung finden.
  8. Gezielte Physiotherapie dient zur Regulation des Muskeltonus in der Kiefer- sowie der Schulter/Nackenmuskulatur. Auswirkung von Haltungsdefiziten auf das Kiefergelenk werden korrigiert. Der Patient erlernt Eigenübungen zur Entspannung und Vorbeugung des erhöhten Muskeltonus.sam mit Herrn Professor Domenico Gurzi ist es uns möglich, diese Zusammenhänge zu visualisieren und darauf aufbauend noch gezielter zu behandeln.“

CMD Informationen

Eine häufige Folge von Anspannung und Stress ist unter anderem ein unbewusstes Zähneknirschen oder Aufeinanderpressen der Kiefer. Dies führt mittel- bis langfristig nicht nur zur einer erheblichen Schädigung der Zahnsubstanz, sondern häufig auch zu Kopfschmerzen und „allgemeinem Unwohlsein“. Funktionsdiagnostik I Aufbiss-Schienen und Botox

Um die Zahnsubstanz zu schützen, helfen individuell angerfertigte Aufbiss-Schienen (Night-Guards), dass Aufeinanderpressen der Kiefer verhindern sie allerdings nicht, sie schützen lediglich sehr wirksam die Zahnsubstanz vor Schädigungen. Die Kaumuskulatur gehört zu den stärksten Muskeln unseres Körpers und durch das Aufeinanderpressen der Kiefer wirken enorme Kräfte auf die Zähne ein. In schweren Fällen, ist dieser Druck so groß, dass sogar die Aufbiss-Schienen durchgebissen werden.

Botox®-Injektionen schaffen Entlastung 

Botulinumtoxin A (Botox®) ist ein Wirkstoff, der den für die motorische Nervenleitung zuständigen Botenstoff Acetylcholin blockiert und dadurch zur Entspannung der Kaumuskeln führt. Durch gezielte Injektionen von Botox® in die Kaumuskulatur (Masseter), wird das Aufeinanderpressen der Kiefer wirksam reduziert. Nebeneffekt: Die reduzierte Nutzung der Kaumuskeln führt zu einer optischen Verschmälerung der Wangen. Die Funktionsfähigkeit des Masseter wird dadurch nicht eingeschränkt!

Wie auch bei der Botox®-Behandlung gegen Falten, erfolgen die Injektionen bei der Bruxismus-Behandlung, bzw. im Rahmen der Funktionsdiagnostik (CMD), über kleinste „Pikser“, die in der Regel kaum spürbar sind. Bereits nach ca. 2 Tagen setzt die Wirkung des Botox® ein und entfaltet seine volle Wirkung nach etwa 2 Wochen. Die Wirkung hält in der Regel rund 3 Monate an und sorgt in vielen Fällen für eine spürbare Steigerung der Lebensqualität. Dauer der Wirkung und Dosierung sind dabei von der Ausprägung und Kraft des Masseters abhängig. Im ersten Behandlungsjahr sind regelmäßig mit drei Behandlungen zu rechnen, in den Folgejahren mit zwei Behandlungen.

Da die Behandlung des Masseter mit Botox® nicht aus aesthetischen, sondern aus medizinischen Gründen erfolgt, übernehmen einige private Krankenkassen diese Kosten. Diese liegen je nach Bedarf in etwa bei 350,00 EUR pro Behandlung.

Sollten auch Sie Interesse an dieser Art der Botox®-Behandlung haben, die schnell und effizient für eine Steigerung Ihrer Lebensqualität sorgen kann, rufen Sie gern an und vereinbaren einen Beratungstermin mit uns.

Wir freuen uns auf Sie!

 

Liebe Patientin,

Lieber Patient,

Ihre (Zahn)Gesundheit liegt uns ganz besonders am Herzen! Und weil das so ist, legen wir sehr viel Wert auf Vorbeugung und Prophylaxe. Für Sie bedeutet das in der Regel nicht nur weniger Schmerzen, sondern in den meisten Fällen auch erheblich weniger Kosten.

Viele Menschen stehen in der heutigen Zeit bewusst oder unbewusst unter Stress. Häufige Auswirkungen von Stress sind dabei auch (nächtliches/ unbewusstes) Kieferpressen und/ oder Zähneknirschen. Mit weitreichenden Folgen …

Welche Folgen haben Kieferpressen/ Zähneknirschen?

Bei Reiben, Knirschen und Aufeinanderpressen der Zähne entsteht Verschleiß/ Substanzverlust durch mechanischen Abrieb an den Zähnen. Je nach Intensität und Dauer, müssen die Zähne dann im Laufe der Zeit durch Kronen, Brücken oder gar komplett mit Implantaten aufwändig versorgt werden.

Es können darüber hinaus aber auch eine ganze Reihe von Folgeerkrankungen hervorgerufen werden. Zu diesen zählen die kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD), Kopfschmerzen und weitere (unbestimmte) Schmerzen. Auch wird die Entstehung von Tinnitus immer wieder damit in Zusammenhang gebracht.

 Welche Wirkung erzielen individuelle Aufbiss-Schienen?

Individuell angefertigte Aufbiss-Schienen wirken wie ein Schutzüberzug für die Zähne. Das Knirschen oder Pressen wird dadurch zwar nicht verhindert, weil die Schiene aber weicher ist als die Zähne, wird beim Knirschen die Schiene abgerieben und nicht die Zähne.

Die Schienen sind ca. 1 mm dick und erzeugen dadurch einen größeren Abstand zwischen Unter- und Oberkiefer. Dadurch können Ruheschwebelage und das gewohnte Kaumuster verändert werden, was zu einer Unterbrechung des Knirschens oder Pressens führen kann.

Was kosten individuelle Aufbiss-Schienen?

Aufbiss-Schienen werden von den gesetzlichen Krankenkassen zu 100% erstattet. Wir empfehlen (auch aus hygienischen Gründen) daher einmal pro Jahr eine neue Schiene anpassen zu lassen.

Jetzt Termin vereinbaren: www.hamidefarshi.de/termin

 

https://www.bild.de/bild-plus/ratgeber/gesundheit/gesundheit/tinnitus-kaputte-fuellungen-nackenschmerzen-zaehneknirschen-tut-nicht-nur-den-be-75166994,view=conversionToLogin.bild.html

Wer kennt es nicht … Wir wachen morgens auf und fühlen uns „irgendwie unwohl“ … haben leichte Kopf- bzw. Kieferschmerzen … Ursache für diese Dinge sind sehr oft nächtliches Zähneknirschen oder das starke Aufeinanderpressen der Kiefer … Auslöser hierfür ist in der Regel Stress, bewusst oder unbewusst … Da die merklichen Beschwerden am Morgen häufig schnell wieder verschwinden, im „Alltagsstress“ wieder verdrängt werden, nehmen wir diese oft nicht wirklich ernst.

Doch das sollten wir!

Nächtliches oder unbewusstes Zähneknirschen (auch tagsüber) oder das aufeinanderpressen der Kiefer, verursacht mittelfristig auch erhebliche Schädigungen der Zahnsubstanz bis hin zu Zahnfrakturen oder dem Absterben von Zähnen. Diese müssen dann für viel Geld ersetzt werden. Das ist zwar gut für den Geldbeutel des Zahnarztes, aber schlecht für die Zahngesundheit und den Geldbeutel des Betroffenen. In unserer Praxis setzen wir daher von jeher auf Vorsorge/ Vorbeugung, damit es gar nicht erst so weit kommt.

Eine gute Mundhygiene mit regelmäßigem Zähneputzen, ergänzt durch eine professionelle (!!!) Zahnreinigung alle 6 Monate (die 45- 60 Minuten dauern sollte) und die Anfertigung von individuellen „Knirscher“-Schienen, ist eine wirksame Kombination um Schäden an der Zahnsubstanz vorzubeugen. Das ist gut für den Zahnarzt bei dem die Gesundheit der Patienten im Vordergrund steht, und auch gut für die betroffenen Patienten …

Vereinbaren Sie am besten jetzt einen Termin bei uns: http://www.hamidefarshi.de/termin

Dr Hamide Farshi, als Leiterin des European CMD Centre, ist spezialisiert auf CMD Funktionsdiagnostik- und Therapie, zur Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Es uns besonders wichtig auch interdisziplinär gut vernetzt zu sein und die Kompetenz und Erfahrung von den besten Spezialisten zum Wohle der Menschen die zu uns kommen einzusetzen.

“Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Rückenschmerzen, Tinnitus sowie viele neurologische Störungen haben ihren Ursprung häufig in Fehlfunktionen der Kiefergelenke, z.B. einem falschen Biss. Man nennt dieses Krankheitsbild „Craniomandibuläre Dysfunktion“ (Cranium = Schädel * Mandibula = Unterkiefer * Dysfunktion = Fehlfunktion). Kurz: CMD.

Wir sorgen mit einer individuell auf Sie zugeschnittenen Therapie, auch in interdisziplinären Zusammenarbeit mit verschiedenen Experten, für die Wiederherstellung einer korrekten Bissstellung. Das Ziel: Endlich wieder schmerzfrei!

Was unterscheidet die Arbeit des European CMD Centre von „normalen“ Zahnarzt-Praxen?!

Die Behandlung einer Craniomandibulären Dysfunktion ist ein Spezialgebiet innerhalb der Zahnmedizin und ist derzeit sehr „en vogue“, da es viele Menschen betrifft. Daher nehmen immer mehr Behandler dieses Thema in ihr Behandlungsspektrum auf. Allerdings haben nur sehr wenige Behandler tatsächlich eine fundierte Zusatzausbildung, sondern behandeln eine CMD „nebenbei“ im Rahmen einer „allgemeinen Zahnmedizin“ mit. Dabei gilt: INteresse ist nicht zu verwechseln mit Fachkompetenz!

Leider bedeutet dies nicht selten, dass eine begonnene Schienentherapie viel Geld kostet aber nicht hilft und Patienten nach dieser Erfahrung von weiteren Behandlungen Abstand nehmen.

Wir wissen was wir tun! Im Rahmen eines Masterstudienganges für CMD an der Universität Innsbruck, hat Frau Dr. med. dent. Hamide Farshi, anders als andere Behandler, auf diesem Gebiet eine Spezialkompetenz aufgebaut um Menschen gezielt und fachkompetent zu helfen. „Wichtig dabei ist, wir manifestieren das Krankheitsbild nicht, sondern sind dank unserer interdisziplinären Vernetzung in der Lage, zu heilen!“ so Frau Dr. Farshi.

Sie spüren den Unterschied und sehen ihn – SOFORT!

In Zusammenarbeit mit Prof. Domenico Gurzi und seinem Team vom IBS Gesundheit, können wir Ihnen anhand professioneller Bewegungsanalysen zeigen, welche Auswirkungen die Fehlstellung der Kiefer auf die gesamte Körperhaltung haben und wie eine individuell angefertigte Schiene die Fehlstellungen des gesamten Bewegungsapparates positiv beeinflusst. Schmerzsymptome, die Sie bisher nicht mit einer Fehlstellung ihrer Kiefer in Zusammenhang gebracht haben, werden in der Regel sofort spürbar reduziert.

Wir verfolgen in unserer Behandlung zugleich wissenschaftliche, wie auch praktische Ansätze, um bestmögliche Behandlungsergebnisse zu erzielen. So können wir durch den Einsatz innovativer digitaler Medizintechnik unseren Therapieansatz optimal begleiten und unseren Patientinnen und Patienten auf eindrucksvolle Weise die Ursachen, Wirkungen und Behandlungserfolge im Rahmen der CMD-Behandlung visualisieren und somit besser verständlich machen. 

Anders als bei herkömmlichen Therapieansätzen, die oftmals lediglich die Symptome mehr oder weniger erfolgreich unterdrücken, setzen wir bei den Ursachen an!

Denn nicht selten haben Kopf-, Rücken- oder Gelenkschmerzen ihre Ursache nicht dort wo sie auftreten, sondern ganz woanders, zum Beispiel in Fehlstellungen der Kiefergelenke oder der Füße.

Und genau hier setzen wir an: Mit einer individuellen und ganzheitlichen Analyse des gesamten Bewegungsapparates, finden wir die Ursachen Ihrer Schmerzen und zeigen sie Ihnen verständlich auf. Damit schaffen wir eine optimale und individuelle Therapiegrundlage für Ihre Behandlung.

European CMD Centre

Dr. med. Dent. Hamide Farshi, M.D.Sc.: „Als Spezialistin für die Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion (CMD), freut es mich sehr, dass ich zum Beispiel durch unsere Kooperation mit dem Institut für Bewegungswissenschaften- Sportmedizin und Gesundheit die Behandlung von CMD-Patienten auf ein völlig neues Level heben und dadurch noch gezielter und effektiver helfen kann.

Die Kiefergelenke sind ein Teil des menschlichen Organismus und Bewegungsapparates und übernehmen in diesem Zusammenhang eine „Lenkungsfunktion“. Gemeinsam mit Herrn Professor Domenico Gurzi ist es uns möglich, diese Zusammenhänge zu visualisieren und darauf aufbauend noch gezielter zu behandeln.“

Therapie

Grundgedanke bei der Behandlung von CMD ist eine schonende und reversible Vorgehensweise. Dabei werden wissenschaftlich anerkannte Therapiekonzepte je nach Schweregrad eingesetzt und individuell auf den Patienten abgestimmt.

  1. Eine Aufklärung des Patienten über die Krankheitszusammenhänge und eine korrekte Diagnosestellung ist der erste und wichtigste Schritt für eine positive Beeinflussung des Krankheitsgeschehens. Kiefergelenkknacken führte im Untersuchungszeitraum nach einer Studie mit 454 Patienten nicht zu Schmerzen im Kiefergelenk.[9]
  2. Hinweise zur Selbstbehandlung, wie weiche Nahrung, Dehnübungen, Wärme- oder Kälteanwendungen, Entspannungsübungen oder Stressmanagement, können helfen.
  3. Eine Okklusionsschiene (Aufbissbehelf) wird vom Zahnarzt häufig eingesetzt und kann zu einer Entspannung der Kau- und Kopfmuskulatur sowie zu einer Entlastung der Kiefergelenke führen. Allerdings ist der Nutzen der Okklusionsschiene bei einer CMD-Behandlung wissenschaftlich nicht belegt. Je nach Studie wird die Wirksamkeit belegt oder widerlegt.[10]
  4. Manchmal sind schmerzlindernde, entzündungshemmende, muskelrelaxierende oder schlaffördernde Medikamente notwendig, um einer Chronifizierung des Schmerzgeschehens Einhalt zu gebieten und die Lebensqualität zu verbessern.
  5. Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS) kann durch eine Entspannung der Muskulatur und eine Reduktion der Schmerzen helfen.
  6. Es wird diskutiert, ob Triggerpunkt-Infiltrationen der Muskulatur mit verschiedenen Substanzen sinnvoll sind und dauerhaft Linderung bringen können.
  7. Umfangreiche Zahnsanierungen, kieferorthopädische oder chirurgische Maßnahmen sollten nur unter strengster Indikationsstellung Anwendung finden.
  8. Gezielte Physiotherapie dient zur Regulation des Muskeltonus in der Kiefer- sowie der Schulter/Nackenmuskulatur. Auswirkung von Haltungsdefiziten auf das Kiefergelenk werden korrigiert. Der Patient erlernt Eigenübungen zur Entspannung und Vorbeugung des erhöhten Muskeltonus.sam mit Herrn Professor Domenico Gurzi ist es uns möglich, diese Zusammenhänge zu visualisieren und darauf aufbauend noch gezielter zu behandeln.“

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